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Start Grab, Grabplanung & -Pflege
Das Grab

Das Grab und die Grabstätte

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Das Grab ist die letzte Ruhestätte für einen verstorbenen Menschen, traditionell gesehen auf einem Friedhof. Das Grab als solches besteht, soweit es sich nicht um ein anonymes Grab handelt, aus dem Grabstein, der Grabbepflanzung, sowie der Grabeinfassung (wie am Beispiel des Bildes, z.B. eine Steinummauerung).

grab und grabmal

Für die Ausgestaltung von Gräbern, Grabsteinen und gibt es entsprechende regionale oder auch städtische Friedhofsordnungen/-satzungen. In diesen sind u.a. auch die Möglichkeiten und Grenzen für die Ausgestaltung des Grabes oder auch der Grabstätte aufgeführt.

Bei einer Erdbestattung (Urne/Urnengrab oder Sarg/Erdgrab), muss ein sogenanntes Nutzungsrecht für eine Grabstelle erworben werden. Das heitßt, dass Sie ggf. auch mit Unterstützung des Bestatters eine entsprechende Grabstätte aussuchen müssen. Dies ist immer zeitlich begrenzt (z.B. 10 bis 30 Jahre).  Bei der Art von Gräbern auf Friedhöfen wird unterschieden zwischen einem anonymen Grab, einem Reihengrab (ohne Einfluss auf die Lage) und einem Wahlgrab, bei dem die Lage und die Größe bestimmt werden kann. 

Sechs Wochen nach der Beisetzung sollte das Grab geräumt sein. Das bedeutet, dass dann die ggf. im Zuge der Beisetzung auf dem Grab liegenden Kränze und Blumen abgeräumt werden. Im Anschluß muss dann auch die Grabpflege organisiert werden. Dies können Sie selbst tun, oder aber auch z.B. durch eine Friedhofsgärtnerei übernehmen lassen. Oft ist es für Hinterbliebende, gerade auch im Alter eine Belastung, wenn Sie die Pflege alleinig übernehmen müssen. Es gibt hierbei z.B. auch die der Beauftragung einer Dauergrabpflege. Der Grabstein darf frühestens nach sechs bis acht Monaten auf dem Grab aufgestellt werden.

Der Grabstein beinhaltet letztlich das Andenken an den verstorbenen, seine Eckdaten des Lebens und vielleicht auch eine individuelle Widmung über das, was ihn in seinem Leben geprägt hat. Der Grabstein ist ein Fundament für das Gedenken an den Verstorbenen. Er ist ein kleiner flüchtiger Einblick in das Leben für Fremde und für die lieben Hinterbliebenden ist der Grabstein ein Mal zum Gedenken und um in sich zu gehen.

Grabsteine können aus verschiedenen Materialien beschaffen sein (Holz, Stein, Metall etc.) und können z.B. beim Steinmetz des Friedhofes in Auftrag gegeben werden. Auch für die möglichen Formen gibt es vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Welches der Materialien auf einem Friedhof eingesetzt werden darf, darüber gibt die Friedhofsordnung oder -Satzung Auskunft. Diese ist entweder individuell für einen Friedhof vorhanden, oder aber durch die Stadt oder Region vorgegeben. Die Wahl eines Grabsteines hängt auch davon ab, welche finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Denn der Grabstein ist letztlich nur ein Mosaikteilchen einer Bestattung, wenngleich auch ein wichtiges.

Wenn Sie oder ein Verstorbener einen gewissen ästhetischen Anspruch hatte, dann sollten Sie auch darüber nachdenken, Ihre Grabstätte bzw. Ihr Grab schon zu lebzeiten planen zu lassen. Mit einer Grabplanung geben Sie einem Grab eine individuelle Note.

 

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